Wir in Hösseringen - Hardautal - Schule Suderburg

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Wir in Hösseringen

Berichte

Das Landwirtschaftsmuseum Hösseringen eröffnete am Sonntag, den 22. April 2012 seine Ausstellung

„KUH MILCH GESCHICHTEN“ ,an der unter anderem Schülerinnen unserer Schule die Einsatz- Verwendungsmöglichkeiten von Milchfasern zeigten:

Projektarbeit „Textiles Gestalten“
an der Hardautal-Schule Suderburg
Die gezeigten Arbeiten entstanden im Rahmen verschiedener Kurse der Oberschule Suderburg.
Die Schülerinnen und Schüler konnten innerhalb der Projekte textile Grundtechniken erlernen und gestalterisch umsetzen. Unser Ziel ist es, die Kreativität und Feinmotorik der Lernenden zu schulen. Um eine ganzheitliche Sichtweise für den textilen Bereich anzuregen, beziehen wir innovative Trends in den Lernprozess ein.

Milchfaser - Ein Trend mit Geschichte
Die Milchfaser (Polylactid) besteht zu 100% aus Milchproteinen und zeichnet sich besonders durch ihre Hautfreundlichkeit aus.

Es handelt sich grundsätzlich um eine Chemiefaser auf Eiweißbasis, für deren Entwicklung bereits im Jahre 1904 Fr. Todtenhaupt den Grundstein legte.
1924 entwickelte der Italiener A. Ferretti ein „Textilkasein“ („caseine tessile“) und ließ sich dieses patentieren.
Ab 1935 produzierte der italienische Faserproduzent Snia Viscosa, unter Verwendung der Ferretti-Patente eine Kaseinfaser unter dem Namen „Lanital“ („lana italiana“).
1937-1943 stellte die deutsche Spinnstoff-Gesellschaft mbH in Schwarza bzw. in Cottbus die „Tiolan“-Faser aus Textilkasein her.
In den folgenden Jahrzehnten gab es immer wieder Versuche, diesen Faserstoff in verbesserter Form zu etablieren. Die Produktion war aber einfach zu teuer und die Fasereigenschaften wiesen Mängel auf. (Wagner, Erich: Die textilen Rohstoffe, 1981)


Heute erlebt die Kaseinfaser als Milchfaser in weiterentwickelter Form ihre Renaissance.
Gründe sind die Ressourcenknappheit und der damit verbundene sprunghaft angestiegene Faserstoffpreis sowie das stärkere ökologische Bewusstsein der Verbraucher.

Die Milchfaser hat hier einiges zu bieten. Da ihr pH-Wert mit 6,8, dem unserer Haut entspricht, ist sie besonders hautfreundlich. Sie ist für Babykleidung geeignet und man sagt ihr sogar nach, sie habe eine leicht antibakterielle Wirkung.
Seit 2011 ist unter Namen Q-Milch eine neue Faserentwicklung auf dem Markt. Nach Angaben der Herstellerin ist die Faserproduktion ganz ohne Chemie möglich. Ferner soll die Faser sogar rückfettende Proteine enthalten.

Kleidung aus Fasern, die uns nicht nur schmeicheln, sondern auch noch unsere Haut pflegen, ist die Vision schlechthin. Kleidung ist unsere zweite Haut. Wir sind durch sie in der Lage, Gefühle auszudrücken, Werte und ästhetische Vorstellungen zu transportieren, Geschmack und Zeitgeist sowie Schönheit und Wohlbefinden zu vermitteln. Die emotionale Bedeutung ist enorm und bekommt durch pflegende Eigenschaften noch eine weitere Dimension.


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