Apfeltag der 5. Klasse - Hardautal - Schule Suderburg

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Apfeltag der 5. Klasse

Berichte
Ein Tag im Zeichen des Apfels
Die neue 5te Klasse der OBS Suderburg gestaltet einen Tag „rund um“ den Apfel

Am Montag, den 28.09.2015 war für die 5. Klasse der Oberschule in Suderburg pünktlicher Schultagbeginn – so wie die Jungen und Mädchen es seither gewohnt waren. Doch sollte dieser Tag den Kindern in Erinnerung bleiben. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Elke Löwe warteten die Schülerinnen und Schüler auf ein „Taxi“ der besonderen Art. Weil es auf dem „Lande“ nicht unüblich ist, dass ein Traktor um die Ecke kommt, wurde Herr Constien aus Bargfeld – besser bekannt als „Bauer Hans“ – mit seinem Gespann nicht sofort erkannt. Die Sozialpädagogin Simone Plachetka, die diesen Tag gemeinsam mit  zwei engagierten Vätern initiiert hatte, blickte in viele staunende Augen, während alle die Leiter des  Anhängers herauf kletterten. Die Fahrt startete in Richtung Bargfeld. Vom Suderburger Geschäftsmann Frank Krüger wurden dort für die Hardautal-Schule mehrere Apfelbäume zum Ernten ersteigert. Die Kinder wurden mit ihren Begleiterinnen schon von Mike Finke und Hans-Christian Kirschstein, die beide zum Beispiel schon im „BaumArtenPark“ oder der „Streuobstwiese“ bei Böddenstedt aktiv solche Projekte begleitet haben, erwartet.
Verwundert war von den Akteuren niemand, als die fast 20 Kinder binnen Minuten mit Eifer die ersten Körbe randvoll gesammelt hatten. An dieser Stelle könnte der Eindruck einstehen, es ginge lediglich um das bloße Aufsammeln von Fallobst - doch weit gefehlt. Die Schülerinnen und Schüler lernten schnell, dass jeder für sich einen wichtigen Teil zum Ganzen beiträgt; sie jedoch auch alle aufeinander angewiesen sind. 


Kurzum, es ging um das Erlernen, sowie Vertiefen „sozialer Kompetenzen“. So ein voller Obstkorb kann kaum durch eine Person im Alter von 10 Jahren bewegt werden. Ebenso ist man, wenn man mit einer Leiter den Apfelbaum erklimmen möchte, auf Andere angewiesen. Das Verständnis für das Individuum wuchs. Niemand fühlte sich überfordert oder langweilte sich. Selbst eine Schülerin, die ihre neusten Turnschuhe angezogen hatte (wetterfeste Kleidung und Schuhe waren besprochen), fand eine für sie ansprechende Aufgabe; sie sortierte die von ihren Mitschülern angelieferten Äpfel nach. 
Kurz vor der Mittagszeit bestiegen alle wieder den naturgrünen Anhänger und fuhren zurück zur Oberschule. Interessiert tauschten sich die Kinder in der Mittagspause über ihre Eindrücke aus. Durch das Mittagsessen in der Mensa gestärkt und entspannt kamen die Schülerinnen und Schüler wieder zusammen.  Nun hieß es Äpfel waschen; mit einem Anteil des Obstes zog eine Schülergruppe los, um Apfelkucken zu backen. Die andere Gruppe presste frischen Apfelsaft. Die gesammelten und gepflückten Äpfel wurden zwischenzeitlich von Herrn Kirschstein zu einer Mosterei verbracht – bei Apfelsaft und Apfelkuchen warten alle auf das Ergebnis. Riesige Freude brach aus bei der Bekanntgabe, dass die fast 20 Kinder in zweieinhalb Stunden 540kg Äpfel gesammelt hatten, woraus sich ungefähr 450ltr. Saft pressen lassen.
 
Wahnsinn !!! 

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